42 von 110 Parteien sind für das Bedingungslose Grundeinkommen (BGE)

42 von 110 Parteien sind unabhängig vom Zeitpunkt einer Einführung grundsätzlich erst einmal für das Bedingungslose Grundeinkommen (BGE) gemäß den 4 Kriterien (s.u.) des Netzwerk Grundeinkommen.

-> a) 25 Parteien mit einem Landesverband Berlin oder Sitz des Bundesverbands bzw. der Bundesgeschäftsstelle in Berlin, die für das o.g. BGE sind:
– 01) Anarchistische Pogo-Partei Deutschlands (APPD)
– 02) Anti Homophobie Partei (AHP)
– 03) bergpartei, die überpartei (B*)
– 04) Bündnis Grundeinkommen (BGE)
– 05) DEMOKRATIE IN BEWEGUNG (DiB)
– 06) Demokratischer Frühling
– 07) Deutsche Mitte (DM)
– 08) DIE REPUBLIKANER (REP)
– 09) Die Urbane. Eine HipHop Partei (du.)
– 10) Die Violetten
– 11) Graue Panther
– 12) Humanistische Friedenspartei (HFP)
– 13) INITIATIVE146
– 14) Menschliche Welt
– 15) Neue Liberale – Die Sozialliberalen
– 16) Neue Mitte (NM)
– 17) Partei der Humanisten
– 18) Partei der Wähler (PdW)
– 19) Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative (Die PARTEI)
– 20) Partei für Nachhaltige Erneuerung in Umweltfragen, Politik und Gesellschaft (PNE)
– 21) PARTEI MENSCH UMWELT TIERSCHUTZ (Tierschutzpartei)
– 22) Piratenpartei Deutschland
– 23) Sozialistische Gleichheitspartei, Vierte Internationale (SGP)
– 24) Transhumane Partei Deutschland (TPD)
– 25) V-Partei³ – Partei für Veränderung, Vegetarier und Veganer

-> b) 17 weitere Parteien (ohne einen Landesverband Berlin und kein Sitz des Bundesverbands/Bundesgeschäftsstelle in Berlin), die für das o.g. BGE sind:
– 01) Ab jetzt…Demokratie durch Volksabstimmung (Volksabstimmung)
– 02) Allianz der Zukunft [in Gründung]
– 03) Das Haus Deutschland (DHD)
– 04) Das Volk
– 05) die Bürgerlobby (BL)
– 06) Die europäische Bürgerpartei (EBP)
– 07) Die Europapartei (EUP)
– 08) DIE RECHTE
– 09) DIE REFORMER
– 10) duhastdiewahl.org
– 11) Glitzerkollektiv.de
– 12) Immigranten und Deutsche Partei Deutschlands (IDPD)
– 13) Jugend- und Entwicklungspartei Deutschlands (JED)
– 14) Liberale Demokraten – die Sozialliberalen – (LD)
– 15) PROJEKT OFFENE SCHERE (POS)
– 16) Volt Deutschland (VOLT)
– 17) Zukunftsgerichtete Demokratische Partei (ZDP)

-> c) 45 Parteien, die sich nicht explizit als ganzheitliche Partei zu allen 4 Kriterien des o.g. BGE bekannt haben (und z.B. keine Position, neutral oder ablehnend diesem gegenüber stehen oder es ihren Parteiabgeordneten individuell oder den Bürgern überlassen würden):
– 01) Aktion Partei für Tierschutz (TIERSCHUTZliste)
– 02) Allianz Deutscher Demokraten (ADD)
– 03) Allianz für Menschenrechte, Tier- und Naturschutz (Tierschutzallianz)
– 04) Alternative für Deutschland (AfD)
– 05) Aus dem Lande stammende Deutsche (Autochthone)
– 06) Bayernpartei (BP)
– 07) BuergerInnengutachten Partei (BGP)
– 08) BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
– 09) Bürger für Mecklenburg-Vorpommern (BMV)
– 10) Bürgerrechtsbewegung Solidarität (BüSo)
– 11) Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU)
– 12) Christlich-Soziale Union in Bayern e.V. (CSU)
– 13) Demokratisch Liberale LIGA
– 14) Demokratische Bürger Deutschland (DBD)
– 15) Der Neue Ansatz e.V. (DNA)
– 16) Deutsche Kommunistische Partei (DKP)
– 17) Deutsche Zentrumspartei – Älteste Partei Deutschlands gegründet 1870 (ZENTRUM)
– 18) Die Grauen – Für alle Generationen
– 19) DIE LINKE
– 20) Eine-Welt-Partei
– 21) Familien-Partei Deutschlands
– 22) Feministische Partei DIE FRAUEN
– 23) Freie Demokratische Partei (FDP)
– 24) FREIE WÄHLER
– 25) FREiER HORIZONT
– 26) FREIES MANDAT (FM)
– 27) Gartenpartei
– 28) Hashtag DE (#DE)
– 29) Kommunistische Partei Deutschlands (KPD)
– 30) Liberal-Konservative Reformer (LKR)
– 31) Liste Eltern Deutschland (LED)
– 32) Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands (MLPD)
– 33) Mieterpartei
– 34) Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD)
– 35) Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP)
– 36) Partei der Arbeit Deutschlands (PdAD)
– 37) Partei der Vernunft (PDV)
– 38) PARTEI FÜR DIE TIERE DEUTSCHLAND
– 39) Partei für Franken
– 40) Partei für Gesundheitsforschung
– 41) Sächsische Volkspartei (SVP)
– 42) Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)
– 43) Südschleswigscher Wählerverband (SSW)
– 44) UNABHÄNGIGE für bürgernahe Demokratie
– 45) Zukunft. Schleswig-Holstein (Z.SH)

-> d) 23 bzw. 43 Parteien, von denen keine Antwort (bis zum 31.03.2018) vorlag (wobei davon nach eigenen Recherchen schätzungsweise ca. 20 Parteien nicht mehr existieren oder in anderen Parteien aufgegangen sind):
– 01) Achtsame Demokraten
– 02) Arbeitnehmer – und Rentner – Union (ARU)
– 03) Artikel 3
– 04) AUFBRUCH C
– 05) Basis-Politik-Deutschland (BASPO)
– 06) Bund für Gesamtdeutschland (BGD)
– 07) Bündnis 21/RRP
– 08) Bündnis C – Christen für Deutschland
– 09) Bündnis für Innovation & Gerechtigkeit (BIG)
– 10) BUNTe Partei Deutschland
– 11) Bürgerbewegung PRO NRW
– 12) DEMOKRATISCHE MITTE DEUTSCHLANDS ökologisch ökonomisch sozial (DMD)
– 13) DER DRITTE WEG
– 14) Deutsche Aufbau Partei e.V. (D|A|P)
– 15) Deutsche Nationalversammlung (DNV)
– 16) Deutsche Soziale Union (DSU)
– 17) Die blaue Partei
– 18) Die Bürger
– 19) DIE EINHEIT
– 20) DIE MITTE
– 21) Die Partei DIE BIKER
– 22) DIE SENIORENPARTEI DEUTSCHLANDS
– 23) Direktdemokratische Volkspartei (DVP)
– 24) Europäische Liga sozialer Angelegenheiten (ELSA)
– 25) Freie Bürger-Initiative / Freie Wähler-Gemeinschaft (FBI / FWG)
– 26) Frühling-in-Deutschland e.V.
– 27) Garten-Partei Sachsen (GPS)
– 28) Gesundheitspartei (GSP)
– 29) Hier und Jetzt – Die Zukunft (HJZ)
– 30) HUMANWIRTSCHAFTSPARTEI
– 31) Menschenrechtsvereinigung zur Förderung und Erhalt der Grund- und Menschenrechte in Europa (MGM)
– 32) mut
– 33) Neue Nationale Partei (NNP)
– 34) Ökologische Linke (ÖkoLinX)
– 35) PAN – die Parteilosen (PAN)
– 36) Partei Bibeltreuer Christen (PBC)
– 37) Partei deutscher demokratischer Realisten (DIE REALISTEN)
– 38) Partei Zukunft für Deutschland (ZFD)
– 39) Schöner Leben
– 40) Sozialliberale Bürger Partei (SBP)
– 41) Union der Menschlichkeit (U.d.M.)
– 42) VERA
– 43) Werte Sicherheit Wohlstand (WSW)

Der Zeitpunkt und das wie einer Einführung des Bedingungslosen Grundeinkommens war nicht die Fragestellung.

Als Datenauswahl für die 130 Parteien wurde das „Verzeichnis der Parteien und politischen Vereinigungen, die gemäß § 6 Absatz 3 Parteiengesetz beim Bundeswahlleiter Parteiunterlagen hinterlegt haben“ vom 01.02.2018 www.bundeswahlleiter.de/dam/jcr/477203a4-8602-497d-9311-89d9a7c7b78a/anschriftenverzeichnis_parteien.pdf mit 115 Parteien zuzüglich die selbst ermittelten 15 Parteien Aktion Partei für Tierschutz (TIERSCHUTZliste), Allianz der Zukunft [in Gründung], Arbeitnehmer – und Rentner – Union (ARU), Bündnis Grundeinkommen (BGE), Bürger für Mecklenburg-Vorpommern (BMV), Das Haus Deutschland (DHD), Deutsche Aufbau Partei e.V. (D|A|P), Eine-Welt-Partei, FREiER HORIZONT, Jugend- und Entwicklungspartei Deutschlands (JED), Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands (MLPD), Partei der Arbeit Deutschlands (PdAD), Schöner Leben, Volt Deutschland (VOLT), und Zukunft. Schleswig-Holstein (Z.SH) genommen.
Eine Liste der nach eigenen Recherchen schätzungsweise ca. 20 Parteien, die nicht mehr existieren oder in anderen Parteien aufgegangen sind kann bei Bedarf zur Verfügung gestellt werden. So dass danach nicht 130 sondern schätzungsweise 110 Parteien sich ergeben.
Die oben erfolgten Reihenfolgen der Parteien sind nicht wertend sondern ergeben sich aus der alphabetischen Reihenfolge des Bundeswahlleiters.

Als Datengrundlage für die Antworten wurde der Wahl-O-Mat zur Bundestagswahl 24.09.2017 Frage 37 www.wahl-o-mat.de/bundestagswahl2017/Positionsvergleich_Bundestagswahl2017.pdf der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) für 33 Parteien genommen. Zu den kompletten Begründungen der Frage 37 dieser 33 Parteien siehe auf Archiv Grundeinkommen www.archiv-grundeinkommen.de/wahl-o-mat-2017/wahl-o-mat-2017-bge.html Eine kurze kritische Auseinandersetzung zu diesen 33 Parteien und dem Thema BGE erfolgte von Mein Grundeinkommen e.V. auf www.mein-grundeinkommen.de/news/Ch2mczYs12gC8AGSS24Ye Alle anderen 97 Parteien wurden per Mail von der Initiative Grundeinkommen Berlin (eine Regionalinitiative des Netzwerk Grundeinkommen) am 03.03.2018 angeschrieben und wie folgt gefragt:

„Sehr geehrte Damen und Herren,

für eine Ende März 2018 geplante zu veröffentlichende Auswertung zum Thema Parteien und BGE wäre es wünschenswert direkt von Ihnen zu erfahren ob Ihre Partei:

– 1) unabhängig vom Zeitpunkt einer Einführung grundsätzlich erst einmal für das Bedingungslose Grundeinkommen (BGE) gemäß den 4 Kriterien des Netzwerk Grundeinkommen ist:
„Ein Grundeinkommen ist ein Einkommen, das eine politische Gemeinschaft bedingungslos jedem ihrer Mitglieder gewährt. Es soll
– die Existenz sichern und gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen,
– einen individuellen Rechtsanspruch darstellen sowie
– ohne Bedürftigkeitsprüfung und
– ohne Zwang zu Arbeit oder anderen Gegenleistungen garantiert werden.“
www.grundeinkommen.de/die-idee/

und

– 2) einen Landesverband Berlin oder Sitz des Bundesverband in Berlin hat?

Es wird um Rückantwort bis Donnerstag 29.03.2018 gebeten.
Vielen Dank.“.

Von folgenden 4 Parteien erfolgte im Rahmen dieser Umfrage keine explizite Rückmeldung aber dass diese für das Bedingungslose Grundeinkommen sind ergibt sich wie folgt:
– Anarchistische Pogo-Partei Deutschlands (APPD) gemäß www.appdberlin.wordpress.com/die-appd/ sowie diverser Aussagen auf Facebook und Auskünfte im November 2017
– duhastdiewahl.org gemäß Parteiprogramm vom 27.11.2017 beim Bundeswahlleiter www.bundeswahlleiter.de/dam/jcr/207ef9db-31f5-4e25-a9de-874ffde0d24d/dhdw.org.pdf
– Humanistische Friedenspartei (HFP) gemäß Parteiprogramm vom 25.02.2017 www.humanistischefriedenspartei.de/HFP-Programm4_0.pdf
– Neue Mitte (NM) gemäß Parteiprogramm vom 29.01.2018 beim Bundeswahlleiter www.bundeswahlleiter.de/dam/jcr/87d4b179-ad0a-450c-a24f-3e1a007c0cbc/nm.pdf

Dieser Beitrag stellt selbstverständlich keine Empfehlung dar bestimmte Parteien beizutreten/zu wählen bzw. nicht beizutreten/nicht zu wählen da – bis auf die Ein-Themen-Partei Bündnis Grundeinkommen – die Parteien noch mehr Programminhalte als das Bedingungslose Grundeinkommen (BGE) haben und das sich zum BGE bekennen oder nicht bekennen sich im Laufe der Zeit bei Parteien auch ändern kann.

Die Initiative Grundeinkommen Berlin dankt den Parteien, die geantwortet haben, und den damit teilweise zusätzlich miterhaltenen interessanten im Detail nahezu immer unterschiedlichen Ansichten der Parteien. Vielleicht kann man dies in einer Art Grundeinkommen-Parteien-Forum/Konferenz mit den Parteien, die für ein Bedingungsloses Grundeinkommen sind, ggf. vertiefen und differenzierter darstellen. Möglicherweise in Berlin, da 25 der 42 Parteien, die für das BGE sind, einen Landesverband/Bundesverband/Bundesgeschäftsstelle in Berlin haben.

Initiative Grundeinkommen Berlin
www.grundeinkommen-berlin.de
www.facebook.de/InitiativeGrundeinkommenBerlin/

[Stand: 01.02.2018/31.03.2018]

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Doku-Serie „Das 1 x 1 der Wirtschaft“ in der ARD-alpha Mediathek

Doku-Serie „Das 1 x 1 der Wirtschaft“ (aus dem Jahr 2008) bis 19.05.2021 in der ARD-alpha Mediathek www.br.de/fernsehen/ard-alpha/sendungen/1-x-1-der-wirtschaft/index.html (vom BR – Bayerischer Rundfunk) schön kurz, knapp und verständlich 10 Folgen a 15min über die bisherigen wichtigsten Wirtschaftssysteme der Vergangenheit. Am Ende stellt sich doch nur die Frage: will man wirklich wieder zurück oder doch lieber vorwärts?
Folgen:
1) Vom Geben und Nehmen – Jäger und Sammler
2) Arm und Reich – Antike und Mittelalter
3) Der Staat bin ich – Absolutismus und Merkantilismus
4) Die unsichtbare Hand – Klassischer Liberalismus
5) Arbeit und Lohn – Klassische Ökonomie
6) Arbeit und Mehrwert – Kommunismus
7) Arbeit, Zins und Geld – Keynesianismus
8) Freiheit für den Markt – Neoliberalismus
9) Das Wirtschaftswunder – Soziale Marktwirtschaft
10) Macht und Markt – Globalisierung

Die Doku-Serie hat zwar keinen direkten Bezug zum Bedingungslosen Grundeinkommen (BGE) aber ein paar Grundlagen zum eigenen Verständnis und Nachdenken ob und inwiefern sich der „Kapitalismus“ bzw. „Soziale Marktwirtschaft“ durch ein BGE überhaupt verändern würde und müsste oder nicht.
In Folge 8) „Freiheit für den Markt – Neoliberalismus“ mit „Milton Friedman (1912-2006), Träger des Wirtschaftsnobelpreises, belebte die klassische Nationalökonomie neu. Der Staat, so der Begründer der „Chicago-Schule“, soll einen Ordnungsrahmen für das Funktionieren des Marktes schaffen, sich ansonsten aber dem Wirtschaftskreislauf fern halten.“ Das gleiche würde für das BGE bedeuten dass der Ordnungsrahmen für das Funktionieren des Marktes deutlich verbessert werden würde indem die Existenz der Menschen abgesichert wäre und dieser dann eigenverantwortlicher und freier seine eigenen Wünsche und Bedürfnisse versuchen kann, durchzusetzen. Die Einführung des BGE würde aber damit nicht automatisch bedeuten, die Errungenschaften der sozialen Marktwirtschaft abschaffen zu müssen; ob diese aber dann überflüssig wären wie z.B. evtl. der Mindestlohn kann die Gesellschaft nach der Einführung eines BGE dann immernoch unabhängig vom Diskurs um das BGE entscheiden.

4 Anträge an das Netzwerk Grundeinkommen gemäß Einladung zur Mitgliederversammlung am Sa+So 17.+18.02.2018 in Würzburg

4 Anträge durch die Initiative Grundeinkommen Berlin (Mitglied vom Netzwerk Grundeinkommen gemäß www.grundeinkommen.de/mitglieder-netzwerk-grundeinkommen-deutschland/ ) an das Netzwerk Grundeinkommen gemäß Einladung zur Mitgliederversammlung am Sa+So 17.+18.02.2018 in Würzburg www.grundeinkommen.de/19/12/2017/einladung-zur-mitgliederversammlung-2.html und den Statuten des Netzwerk Grundeinkommen www.grundeinkommen.de/ueber-uns/statuten/ (welche auch formal per Mail an die entsprechende Mailadresse der Antragskommission gesendet werden):
– 1) Die Regionalinitiativen des Netzwerk Grundeinkommen auf den 3 Webseiten ‚Initiativen‘ www.grundeinkommen.de/thema/initiativen/ und ‚Karte‘ www.grundeinkommen.de/karte/ sowie ‚Links‘ www.grundeinkommen.de/im-netz-links/ innerhalb eines Monats nachdem diesbezügliche Informationen dem Netzwerk Grundeinkommen Bekanntgeworden sind aktualisieren.
– 2) Facebook-Seiten und wo es keine Facebook-Seiten gibt Facebook-Gruppen der Regionalinitiativen des Netzwerk Grundeinkommen auf den 3 Webseiten ‚Initiativen‘ www.grundeinkommen.de/thema/initiativen/ und ‚Karte‘ www.grundeinkommen.de/karte/ sowie ‚Links‘ www.grundeinkommen.de/im-netz-links/ innerhalb eines Monats nachdem diesbezügliche Informationen dem Netzwerk Grundeinkommen Bekanntgeworden sind zu den entsprechenden Regionalinitiativen ergänzen.
– 3) Facebook-Seiten (Facebook-Gruppen gehen derzeit nicht) der Regionalinitiativen des Netzwerk Grundeinkommen (z.B. derjenigen die auf der Webseite ‚Initiativen‘ www.grundeinkommen.de/thema/initiativen/ stehen) auf der Facebook-Seite des Netzwerk Grundeinkommen (www.facebook.com/NetzwerkGrundeinkommen/ ) als Favoriten (=“Seiten, die dieser Seite gefallen“) durch ein „Gefällt mir“ innerhalb eines Monats nachdem diesbezügliche Informationen dem Netzwerk Grundeinkommen Bekanntgeworden sind hinzufügen.
– 4) Originär eigene Facebook-Beiträge auf den Facebook-Seiten der Regionalinitiativen des Netzwerk Grundeinkommen die eine aktuelle und nicht nur (bundesland) lokale Relevanz zum Thema Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) haben und nicht gegen Gesetz und die Statuten des Netzwerk Grundeinkommen verstoßen über die Facebook-Seite des Netzwerk Grundeinkommen innerhalb eines Monats nachdem diese Facebook-Beiträge aktiv dem Netzwerk Grundeinkommen mitgeteilt und um Teilen gebeten wurde teilen (aber nicht auch automatisch Liken); es bleibt dem Netzwerk Grundeinkommen im Zuge des ‚Teilens‘ vorbehalten sich von diesen Facebook-Beiträgen zu distanzieren oder Kritik zu äußern.

-> Erläuternd zu 1), 2) bzw. 3) z.B. auf Basis der dem Netzwerk Grundeinkommen am 09.01.2018 übermittelten Informationen aktualisieren, ergänzen bzw. hinzufügen.

-> Erläuternd zu 2) und 3) Facebook-Seiten und Facebook-Gruppen der Regionalinitiativen des Netzwerk Grundeinkommen z.B.:
1) Aachener Initiative Grundeinkommen
www.facebook.com/bgeaachen/
2) Bedingungsloses Grundeinkommen Allgäu e.V.
www.facebook.com/BGEAllgaeu/
3) Regionalgruppe Bad Liebenzell
www.facebook.com/Netzwerk-Grundeinkommen-Bad-Liebenzell-257139054714030/
4) Initiative Grundeinkommen Berlin
www.facebook.com/InitiativeGrundeinkommenBerlin/
5) Netzwerk Grundeinkommen Chemnitz
www.facebook.com/bge.chemnitz/
6) Initiative Grundeinkommen Dresden und Umgebung
www.facebook.com/bgedresden/
7) Initiative Grundeinkommen Eisenach
www.facebook.com/Bedingungsloses-Grundeinkommen-Eisenach-1382190925430800/
8) Initiativgruppe Bedingungsloses Grundeinkommen Rhein-Main
www.facebook.com/BGERheinMain/
9) Netzwerk Bedingungsloses Grundeinkommen Freiberg
www.facebook.com/Netzwerk-Grundeinkommen-Freiberg-159122487909596/
10) Hamburger Netzwerk Grundeinkommen e.V.
www.facebook.com/bgehh/
11) Bürgerinitiative bedingungsloses Grundeinkommen Hannover
www.facebook.com/bedingungsloses-Grundeinkommen-Hannover-114034645361860/
12) Arbeitsgruppe Bedingungsloses Grundeinkommen Kassel
www.facebook.com/Bedingungsloses.Grundeinkommen.Kassel/
13) Kölner Initiative Grundeinkommen e.V.
www.facebook.com/bgekoeln/
14) Bürgerinitiative Bedingungsloses Grundeinkommen Krefeld
www.facebook.com/groups/188693604487837/
15) Bedingungsloses Grundeinkommen Harz / Magdeburg e.V.
www.facebook.com/Bedingungsloses-Grundeinkommen-Harz-Magdeburg-1687847131476000/
16) Initiative Grundeinkommen München
www.facebook.com/BGEMuenchen/
17) Bürgerinitiative Bedingungsloses Grundeinkommen Nienburg/Weser
www.facebook.com/bgenienburg/
18) BGE Initiative Nürnberg
www.facebook.com/dieinitiativenuernberg/
19) Grundeinkommen Oldenburg
www.facebook.com/grundeinkommenol/
20) Initiative bedingungsloses Grundeinkommen Recklinghausen
www.facebook.com/Bedingungsloses-Grundeinkommen-Kreis-Recklinghausen-1734158380144171/
21) AG BGE Regensburg
www.facebook.com/AgBgeRgb/
22) Bürgerinitiative Bedingungsloses Grundeinkommen Schleswig-Holstein – Flensburger Initiative
www.facebook.com/BIBGEFL/
23) AG bGE etc. Siegen
www.facebook.com/groups/162765237135437/
24) Arbeitsgemeinschaft Grundeinkommen Schöppenstedt
www.facebook.com/ArGruSch/
25) Initiative Grundeinkommen Ulm
www.facebook.com/IGU1996/

Initiative Grundeinkommen Berlin

Aktualisierung Informationsblatt „Informationsquellen und Anlaufstellen in Berlin zum Thema Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE)“

Das Informationsblatt „Informationsquellen und Anlaufstellen in Berlin zum Thema Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE)“ wurde aktualisiert, insbesondere in Bezug auf Parteien, die für ein BGE sind und einen Landesverband in Berlin haben, sowie Runder Tisch, KAB und OMNIBUS. Dieses ist zu finden auf www.grundeinkommenberlin.wordpress.com/infos/ bzw. als ‚Story‘ auf www.facebook.com/pg/InitiativeGrundeinkommenBerlin/about/ oder als pdf Downloadbar https://grundeinkommenberlin.files.wordpress.com/2017/12/ini-bge-infos-2017-12-17.pdf bzw. hier als Volltext:

Informationsquellen und Anlaufstellen in Berlin zum Thema Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE):
(Stand: Dezember 2017, erstellt von der Initiative Grundeinkommen Berlin www.grundeinkommen-berlin.de und als pdf Downloadbar https://grundeinkommenberlin.files.wordpress.com/2017/12/ini-bge-infos-2017-12-17.pdf )

– „Internationale Woche des Grundeinkommens“, www.woche-des-grundeinkommens.eu + facebook.com/BasicIncomeWeek/
im September jedes Jahr, unterstützt durch BIEN, UBIE, Netzwerk Grundeinkommen, u.v.a.

– „Basic Income Earth Network (BIEN)“, www.basicincome.org + facebook.com/Basic.Income.Earth.Network/
internationales Netzwerk; 1986 gegründet, beschäftigt sich wissenschaftlich mit dem Grundeinkommen (aber nicht nur mit dem Bedingungslosen Grundeinkommen); große Spannweite von Wissenschaft als Ideenfindung bis zu umsetzungsorientierter Politikberatung; internationale wissenschaftliche Zeitschrift „Basic Income Studies (BIS)“. Jedes Jahr gibt es einen BIEN-Kongress; der nächste BIEN-Kongress „Basic Income and the New Universalism: Rethinking the Welfare State in the 21st Century“ ist in Tampere (Finnland) Fr-So 24.-26.08.2018 www.biencongress2018.org + facebook.com/biencongress2018/

– „Unconditional Basic Income Europe (UBIE)“, www.ubie.org + facebook.com/ECI.BasicIncome/
europäische Mitgliedsorganisation von BIEN; 17.02.2014 gegründet, setzt sich für die Einführung des Bedingungslosen Grundeinkommens in Europa ein; Webseite mit Karte ‚Basic income initiatives around Europe’

– „Netzwerk Grundeinkommen“, www.grundeinkommen.de + facebook.com/NetzwerkGrundeinkommen/ sowie „Verein zur Förderung des bedingungslosen Grundeinkommens e.V.“, www.grundeinkommen.de/ueber-uns/foerderverein/
deutsches Netzwerk und deutsche Mitgliedsorganisation von UBIE und BIEN; 09.07.2004 gegründet, parteiunabhängiger Zusammenschluss von Einzelpersonen, Organisationen und Initiativen mit dem Ziel, ein Bedingungsloses Grundeinkommen für alle Menschen einzuführen, engagiert sich gesellschaftlich und politisch für die Einführung des Bedingungslosen Grundeinkommens durch Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit, Dienstleistungen für die Grundeinkommens-Bewegung sowie wissenschaftliche Diskussionen und politisches Handeln; die Webseite enthält eine Liste der lokalen Initiativen in Deutschland (über „Initiativen“ die Mitglieder im ‚Netzwerk Grundeinkommen’ und über „Karte“ auch Weitere), beinhaltet viele Informationen und Beiträge sowie Literaturliste zu dem Thema Grundeinkommen, Veranstaltungen und Aktivitäten, Terminkalender, Links, Newsletter sowie Mailinglisten für Informationen und Debatten (auch im Internet einsehbar; aber kein Online-Diskussionsforum); zu Wahlen www.grundeinkommen-ist-waehlbar.de

– „Initiative Grundeinkommen Berlin (Ini-BGE Berlin)“, www.grundeinkommen-berlin.de + facebook.com/InitiativeGrundeinkommenBerlin/
berliner Initiative und Mitglied des „Netzwerk Grundeinkommen“; Anfang 2005 gegründet, offene Gruppe als Informationsquelle und Anlaufstelle in Berlin zum Thema Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) mit Infomaterial, Themen-Gesprächen in Form von Brainstorming, Diskussionen und Kurzvorträgen sowie Klärung Organisatorischem; offene Treffen am letzten (Dezember=dritten) Montag im Monat (fest gebucht in 2018: 29.1., 26.2., 26.3., 30.4., 28.5., 25.6., 30.7., 27.8., 24.9., 29.10., 26.11. und 17.12.) von 19 Uhr bzw. 20-22 Uhr als Gast der Partei Bündnis Grundeinkommen (BGE) Landesverband Berlin und deren offenen Treffen in Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin, Seminarraum 6 in 1. Etage (im Verlagsgebäude Neues Deutschland), Bus240/347-Haltestelle „Franz-Mehring-Platz“ oder 7min Laufen von S/RE/Bus-Station „Ostbahnhof“ bzw. U5-Station „Weberwiese“; Diskussionen über Google-Group Mailingliste http://groups.google.com/group/ini-bge/ oder Facebook-Gruppe facebook.com/groups/InitiativeGrundeinkommenBerlin/

– „Bürgerinitiative bedingungsloses Grundeinkommen e.V. (BbG)“, www.buergerinitiative-grundeinkommen.de + facebook.com/BbG-Grundeinkommen-201264373253823/
berliner gemeinnütziger Verein, arbeitet in freier Weise mit dem „Netzwerk Grundeinkommen“ zusammen; Ziel, einen Beitrag zur politischen Bildung (Volksbildung) in Deutschland zu leisten, insbesondere die Einführung des Bedingungslosen Grundeinkommens in der Öffentlichkeit zu fördern und die damit zusammenhängenden Themen und Probleme zu erörtern, und die Verwirklichung dieses Ziels erfolgt insbesondere durch kulturelle, wissenschaftliche, soziale und politische Veranstaltungen, wie etwa öffentliche Kunstaktionen und Aufklärungskampagnen, publizistische Beiträge in den Medien sowie die Veranstaltung von öffentlichen Seminaren, Vortragsreihen und Kongressen

– Initiative „Grundeinkommen für alle“, www.grundeinkommen-fuer-alle.org + facebook.com/Grundeinkommen.fuer.alle/ bzw. „BGE-Lobby gUG (haftungsbeschränkt)“, www.bge-lobby.de + facebook.com/BGE.Lobby/
berliner Initiative bzw. gemeinnütziges Unternehmen; offener, parteiloser Verbund von BGE-Aktivisten, die sich für die Einführung eines Bedingungslosen Grundeinkommens engagieren und treffen

– „Café Grundeinkommen“, www.cafe-grundeinkommen.org + facebook.com/CafeGrundeinkommen/
berliner (teilweise) englischsprachige Gruppe; trifft sich zum Thema UBI=BGE z.B. in Form einer Kryptowährung „Circles“

– „Der Bedingungslose Nachmittag“, www.rockradio.de/index_sendungen.php?auswahl_menuelfdnr=194 + facebook.com/bedingungslosesgrundeinkommenimradio/
Radiosendung in Berlin; jeden 2. Sonntag im Monat 16-18 Uhr rockradio.de und vor Ort in Kneipe, Raumerstr. 39, 10437

– „Runder Tisch gegen Armut und Ausgrenzung für ein bedingungsloses Grundeinkommen“,
www.runder-tisch-gegen-armut.de
Pastorin Dr. Katharina Dang in Berlin; Themen-Treffen 3. Mittwoch im Monat um 18 Uhr, Schleusinger Straße 12, 12687

– „Mein Grundeinkommen e.V.“, www.mein-grundeinkommen.de + facebook.com/MeinGrundeinkommen/
gemeinnütziger Verein in Berlin; verlost kostenlos regelmäßig 1.000 EUR/Monat für 1 Jahr als Art Grundeinkommen

– „Katholische Arbeitnehmer-Bewegung Diözesanverband im Erzbistum Berlin“ (der „Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) Deutschlands e.V.“), www.kab-berlin.net/seite/86269/kab_vereine_im_erzbistum_berlin.html bzw. www.kab.de/themen/grundeinkommen/ + facebook.com/KAB.Deutschlands/

– „OMNIBUS für Direkte Demokratie gemeinnützige GmbH“ Büro Berlin, www.omnibus.org/berlin.html bzw. www.omnibus.org/grundeinkommen_abstimmen.html + facebook.com/volksabstimmung/

– „Bündnis Grundeinkommen (BGE)“, www.buendnis-grundeinkommen.de + facebook.com/buendnis.grundeinkommen/ bzw. Landesverband Berlin www.be.buendnis-grundeinkommen.de + facebook.com/groups/bgeberlin/
Ein-Themen-Partei; 25.09.2016 gegründet um das Thema Bedingungslose Grundeinkommen auf den Wahlzettel der Bundestagswahl am So 24.09.2017 zu bringen (da bundesweite BGE-Volksentscheide nicht möglich sind) wo sie auch in allen 16 Bundesländern antrat, berliner Treffen am 2. und letzten Montag im Monat um 19 Uhr, Karte Befürworter eines Bedingungslosen Grundeinkommens www.karte.buendnis-grundeinkommen.de wo man sich selbst eintragen kann

– Mehr-Themen-Parteien, die für das Bedingungslose Grundeinkommen sind und einen Landesverband Berlin haben:
PIRATEN, Tierschutzpartei, Die PARTEI, SGP, bergpartei, DiB, Deutsche Mitte, Die Urbane, MENSCHLICHE WELT, Die Humanisten, V-Partei³, DIE VIOLETTEN
(Wahl-O-Mat Frage 37 BTW 2017 www.wahl-o-mat.de/bundestagswahl2017/Positionsvergleich_Bundestagswahl2017.pdf )

– Mehr-Themen-Parteien, wo nicht Partei sondern lediglich Landesarbeitsgruppe im Landesverband Berlin für ein BGE ist:
LAG Bedingungsloses Grundeinkommen (DIE LINKE), Grünes Netzwerk Grundeinkommen (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)

-> weitere ausgewählte Informationen/Links:
– umfangreiche Sammlung von Literatur+Medien sowie Veranstaltungshinweise zum Bedingungslosen Grundeinkommen auf www.archiv-grundeinkommen.de bzw. www.aktuelles.archiv-grundeinkommen.de + facebook.com/archivbge/
– Götz Werner und die „Initiative Unternimm die Zukunft“ www.unternimm-die-zukunft.de + facebook.com/goetzwerner/
– Susanne Wiest Anhörung zur Petition zum Bedingungslosen Grundeinkommen am 08.11.2010 im Deutschen Bundestag bundestag.de/dokumente/textarchiv/2010/31904334_kw45_pa_petitionen/ + grundeinkommenimbundestag.blogspot.de + facebook.com/Susanne-Wiest-Grundeinkommen-im-Bundestag-347805351916768/
www.BGE-INTERAKTIV.DE interaktive Dokumentation über das Bedingungslose Grundeinkommen vom 08.04.2012

Definition „Basic Income“ nach ‚The Basic Income Earth Network (BIEN)’ www.basicincome.org/basic-income/
„A basic income is a periodic cash payment unconditionally delivered to all on an individual basis, without means-test or work requirement.“

Definition „Unconditional Basic Income (UBI)“ nach ‚Unconditional Basic Income Europe (UBIE)’ www.ubie.org/who-we-are/
„Unconditional Basic Income (UBI) is an amount of money, paid on a regular basis to each individual unconditionally and universally, high enough to ensure a material existence and participation in society.“

Definition „Grundeinkommen“ nach ‚Netzwerk Grundeinkommen’ www.grundeinkommen.de/die-idee/ mit den 4 Kriterien, wie es auch der ‚Initiative Grundeinkommen Berlin (Ini-BGE Berlin)’ und der Partei ‚Bündnis Grundeinkommen (BGE)’ www.buendnis-grundeinkommen.de/satzung/ zu Grunde gelegt wird:
„Ein Grundeinkommen ist ein Einkommen, das eine politische Gemeinschaft bedingungslos jedem ihrer Mitglieder gewährt. Es soll
– die Existenz sichern und gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen,
– einen individuellen Rechtsanspruch darstellen sowie
– ohne Bedürftigkeitsprüfung und
– ohne Zwang zu Arbeit oder anderen Gegenleistungen garantiert werden.“
Zusätzlich zu den Kriterien von BIEN fordert das UBIE, Netzwerk Grundeinkommen, Ini-BGE Berlin, BGE-Partei u.a. eine ausreichende, nämlich existenzsichernde und gesellschaftliche Teilhabe ermöglichende, Höhe des Grundeinkommens.

Diskussion auch in unseren (Ini-BGE Berlin) Gruppen Googlegroup-Mailingliste und Facebook-Gruppe möglich

Um die bei unseren offenen Treffen besprochenen Themen zu vertiefen und untereinander besprechen/diskutieren zu können sowie diverse andere Fragen zum Thema Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) (gemäß den 4 Kriterien des Netzwerk Grundeinkommen www.grundeinkommen.de/die-idee/ ) und Aktivitäten der Initiative Grundeinkommen Berlin zu klären gibt es bei der Initiative Grundeinkommen Berlin 2 Möglichkeiten:

a) Googlegroup-Mailingliste http://groups.google.com/group/ini-bge/ welche nur für deren Mitglieder einsehbar ist nachdem man sich da mit seiner Mailadresse (Name nicht nötig, Vorname zum Anreden wäre aber schön) angemeldet hat. Man kann in dieser Googlegroup online eingeloggt posten oder man schreibt an eine bestimmte Mailadresse (die einem bei der Anmeldung mitgeteilt wird). Analog kann man die anderen Beiträge online eingeloggt lesen oder bekommt deren Beiträge als Mail (was man auch ausstellen oder auf Zusammenfassungen reduzieren kann falls einem die Anzahl der Mails zuviel werden).

b) Facebook-Gruppe www.facebook.com/groups/InitiativeGrundeinkommenBerlin/ welche öffentlich einsehbar ist. Diese seit 2010 bestehende Facebook-Gruppe wurde in unsere seit Juli 2017 neue Facebook-Seite  www.facebook.com/InitiativeGrundeinkommenBerlin/ integriert.

Egal für welche Variante ihr euch entscheidet, beide Gruppen basieren darauf, dass ihr euch aktiv daran beteiligt durch das Teilen BGE-themenrelevanter interessanter Beiträge oder durch konstruktives Diskutieren&Austauschen. Nicht Sinn der Gruppen ist es, sich lediglich mit Informationen z.B. BGE-Veranstaltungsterminen versorgen zu lassen. Dafür dienen die Webseite www.grundeinkommen-berlin.de (bzw. als RSS-Feed www.grundeinkommenberlin.wordpress.com/feed/ ) und die Facebook-Seite www.facebook.com/InitiativeGrundeinkommenBerlin/ (wobei diese Informationen auch über die obige Googlegroup-Mailingliste verteilt werden).

Themenfremde Beiträge die weder direkt noch indirekt mit dem Thema Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) zu tun haben, werden in der Regel kommentarlos ohne Nachzufragen entfernt. Sollte der Zusammenhang nicht ersichtlich sein stellt diesen bitte kurz stichpunktartig her oder verseht euren Beitrag mit dem „#BGE“ so dass ihr vor dem Löschen zumindest gefragt werdet.

Viel Spaß beim Mitteilen, Zuhören, Nachdenken, Verstehen und Erwidern.

P.S.: Es wäre sehr schön, wenn für aufgestellte Behauptungen ggf. auch Nachweise verlinkt werden (wenn es welche gibt). Für das Verlinken ist selbstverständlich derjenige der verlinkt hat verantwortlich.

60 Gründe zu arbeiten in einer BGE-Gesellschaft als Zusammenfassung des Gesprächsthemas vom Treffen der Initiative Grundeinkommen Berlin am Mo, 30.10.2017

Im Rahmen der regelmäßigen offenen Treffen der Initiative Grundeinkommen Berlin wurde sich am Montag, 30.10.2017, in Berlin dem Gesprächsthema:
„Was könnten in einem Gesellschaftssystem mit einem Bedingungslosen Grundeinkommen für den einzelnen Menschen Gründe zu arbeiten sein?“
in Form eines Brainstormings gewidmet.

Dabei wurden folgende potentielle Gründe zusammengetragen, welche grob in ‚innere Gründe‘ und ‚äußere Gründe/Ursachen‘ eingeteilt werden können:

-> Innere Gründe:
– 1) Lebenssinn, Selbstverwirklichung, Interesse
– 2) Schaffensdrang
– 3) Kreativität
– 4) Selbstbestimmung
– 5) Selbstbestätigung, Erfolgserlebnisse, um die eigenen Fähigkeiten und Talente unter Beweis zu stellen
– 6) Selbstdarstellung
– 7) gesellschaftliche persönliche Anerkennung und Wertschätzung
– 8) Kinder(erziehung)
– 9) Versorgungslücken schließen
– 10) Bedürfnisse anderer Menschen befriedigen, Glück auch von Anderen produzieren
– 11) Gemeinschaft, etwas gemeinsam machen
– 12) Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, soziale Kontakte knüpfen, Lebenspartner finden, Networking
– 13) Wettbewerbe wie z.B. Olympiaden um sich mit anderen zu messen, Ehrgeiz
– 14) gemeinsam etwas machen, was man alleine nicht hinbekommt (Arbeitsteilung)
– 15) so arbeiten, dass sie immer weniger Mühe macht, Fortschritt, Rationalisierung, Arbeit abschaffen
– 16) Klarheit gewinnen über ein Arbeitsethos das problematisch und gefährlich ist
– 17) Wissensdrang, Weiterbildung
– 18) Wissensvermittlung in alle Richtungen
– 19) (Grundlagen)Forschung
– 20) Lebensverlängerung, medizinischer Fortschritt
– 21) den Tod entmachten, Katastrophen abwenden, die Welt retten
– 22) um Not abzuwenden
– 23) Flow, Tätigkeitslust, meditativ in das Tun versunken sein, Kontemplation
– 24) Vertikalspannung aufbauen
– 25) Missionierungseifer
– 26) aus Lust, Leidenschaft
– 27) aus Freude
– 28) aus Spaß
– 29) aus Neugierde
– 30) um verschiedenes auszuprobieren
– 31) zur Abwechslung
– 32) aus Langeweile
– 33) Orientierung, Plan im Leben, Struktur die die Lebenskräfte stärkt, Tagesstruktur
– 34) zur Ablenkung
– 35) aus gesundheitlichen medizinischen Gründen
– 36) (Arbeits-)Sucht, Workaholic
– 37) Masochismus
– 38) um andere befehligen zu können, in gewissen Rahmen Macht ausüben zu können z.B. in leitenden Positionen
– 39) Notwendigkeit bzw. Einsicht in die Notwendigkeit (als innere Notwendigkeit ungleich äußerer Zwang)
– 40) Geld verdienen, Bezahlung
– 41) Finanzierung von Projekten
– 42) zur Befriedigung verschiedener Süchte (z.B. Alkohol, Nikotin, Drogen, Spielsucht, Kaufsucht, Sammelsucht, etc.)
– 43) um sich Luxus leisten zu können, zur Traumverwirklichung
– 44) um Verschwenderisch leben zu können
– 45) Prestige
– 46) Neid
– 47) Mißtrauen
– 48) leicht einen Schuldigen für negative Zustände finden
– 49) sich anderen unangenehmen Aufgaben entziehen
– 50) um etwas Verbotenes zu machen (Reiz des Verbotenen) bei den Arbeitsbereichen die gesetzlich verboten sind

-> Äußere Gründe/Ursachen:
– 51) vom Arzt verschrieben
– 52) aufgrund Umweltkatastrophen
– 53) soziale Verantwortung
– 54) den Rechtfertigungsdruck arbeiten zu sollen reduzieren
– 55) man wird vom Beziehungspartner, Familie oder Freunde genötigt (‚Gruppenzwang’)
– 56) Gruppierungen und Gemeinschaften, wie Religionen, Sekten, Vereine, etc. denen man freiwillig beitreten kann und die dies in ihren eigenen vielfältigen Zielen, Wertvorstellungen und Weltanschauungen als ein Bestandteil auch die Pflicht zu arbeiten ansehen (was nur für deren ‚Mitglieder‘ gelten würde).
– 57) als gesellschaftliche Erziehungsmaßnahme (als Fortsetzung/im Rahmen des Schulunterrichts) im letzten Jahr vor der Volljährigkeit z.B. 1 Pflicht-Arbeitsjahr;
oder als Übergangsphase von Kind zu Erwachsenen im 1. Jahr des Erwachsenenseins eine Kombination von 1 Pflicht-Arbeitsjahr mit Bedingungslosen Grundeinkommen zum sich Einleben;
oder ähnliches
– 58) als Strafe, Buße, Auflagen für kriminelle Taten, Gesetzesverstöße u.ä.
– 59) um sich Kind(er) leisten zu können, da/wenn ein Elternteil im Rahmen seines eigenen Bedingungslosen Grundeinkommen nur soviel bekommt, dass dieses Elternteil sich ein Kind leisten kann, aber ab dem 2. Kind dann für dieses Kind arbeiten müsste (wobei diese Überlegung variierbar wäre ob z.B. schon beim 1. oder erst ab dem 2. oder 3., etc. Kind, sich das Elternteil/die Eltern selber um die Finanzierung bis zur Volljährigkeit kümmern müssten)
– 60) [abstrakter Gedanke] wenn in einer Zukunftsversion sehr menschlich entwickelte Roboter oder Tiere (z.B. Menschenaffen) zwar juristisch als ‚Mensch‘ mittlerweile deklariert/behandelt werden aber gleichzeitig dennoch als Art ‚Menschen zweiter Klasse‘ weiterhin zur Arbeit (z.B. vom Eigentümer der Roboter, Tiere) gezwungen werden können so dass diese Art Menschen arbeiten muss

Wer weitere potentielle Arbeits-Gründe dazu beitragen möchte, ist dazu eingeladen, diese über die Kommentarfunktion bzgl. diesen Beitrags auf der Webseite www.grundeinkommen-berlin.de und/oder Facebookseite www.facebook.com/Initiative-Grundeinkommen-Berlin-451384891911396/ der Initiative Grundeinkommen Berlin zu ergänzen.

Der Hintergrund für dieses Gesprächsthema ist, dass mit eine der häufigsten Fragen zum Thema ‚Bedingungsloses Grundeinkommen‘ die Frage ist: „Was ist, wenn niemand mehr arbeiten würde?“ und man somit eine umfassende Liste und Antwort parat hat, angefangen von sehr idealistischen Gründen wie ‚Sinn im Leben‘ bis zu sehr praktisch orientierten Gründen als ‚Bestrafung für Gesetzesverstöße‘ (sei es Straftaten oder auch einfache Ordnungswidrigkeiten so dass man dann vielleicht statt 70 EUR für 25 km/h zu schnelles außerorts Autofahren oder 60 EUR für in öffentlichen Verkehrsmitteln Schwarzfahren zu zahlen dann 7 h arbeiten muss). Ob und inwiefern bzw. in welchen Dimensionen die Gründe dann zutreffen würden oder in den verschiedenen Grundeinkommensmodellen eingearbeitet werden oder auch nicht (insbesondere was die Frage bzgl. Kinder angeht) oder moralisch/ethisch ‚gut‘ sind war nicht das Thema, sondern erstmal möglichst viele potentielle Gründe zusammenzutragen.

Als Fazit bleibt also: bei der großen Anzahl an Menschen und der Vielzahl an Arbeitsgründen sowie dem langen Menschenleben von über 70 Jahren ist es unmöglich, dass in einem Gesellschaftssystem mit einem Bedingungslosen Grundeinkommen alle Menschen ihr Leben lang nicht arbeiten werden.
(Ob die Arbeitsmenge, die gearbeitet wird, dann ausreichend ist und wie man das Gesellschaftssystem dann ggf. so justieren/anpassen kann damit es ausreichend wird – ohne gegen den Grundsatz des Bedingungslosen Grundeinkommens zu verstoßen – sind dann andere und weiterführende Fragen.)

Initiative Grundeinkommen Berlin

 


‚Bedingungslose Grundeinkommen‘ im Sinne der Definition des Netzwerk Grundeinkommen www.grundeinkommen.de/die-idee mit den 4 Kriterien:
„Ein Grundeinkommen ist ein Einkommen, das eine politische Gemeinschaft bedingungslos jedem ihrer Mitglieder gewährt. Es soll
– die Existenz sichern und gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen,
– einen individuellen Rechtsanspruch darstellen sowie
– ohne Bedürftigkeitsprüfung und
– ohne Zwang zu Arbeit oder anderen Gegenleistungen garantiert werden.“

Zusammenfassung des Gesprächsthemas ‚Vorteile und Nachteile für Arbeitgeber und Arbeitnehmer‘ vom Treffen der Initiative Grundeinkommen Berlin am Mo, 25.09.2017

Im Rahmen der regelmäßigen offenen Treffen der Initiative Grundeinkommen Berlin wurde sich am Montag, 25.09.2017, dem Gesprächsthema:
„Was könnten in einem Gesellschaftssystem mit einem Bedingungslosen Grundeinkommen Vorteile und Nachteile für Arbeitgeber und Arbeitnehmer (bezogen auf die heutige soziale Marktwirtschaft in der europäischen Union) sein?“
in Form eines Brainstormings gewidmet.

Dabei wurden folgende potentielle Vorteile und Nachteile zusammengetragen:

-> Vorteile für Arbeitgeber:
– 1) motiviertere und weniger kranke Arbeitnehmer und dadurch mehr/bessere qualitativere effizientere produktivere Arbeit und nicht soviel Kontrolle/Überwachung der Arbeitnehmer durch Arbeitgeber nötig sowie mehr Vertrauen
– 2) Arbeitnehmer konzentrieren sich auf eine Sache/Arbeit und benötigen nicht zwei oder mehrere Jobs/Arbeit um den Lebensunterhalt zu verdienen
– 3) mehr Angebot=Nachfrage z.B. bei Gehälter aushandeln (so dass es auch dazu kommen könnte dass ein Arbeitnehmer zahlt um beim Arbeitgeber arbeiten zu dürfen)
– 4) mehr Verhandlungsfreiheit
– 5) weniger Regulierungen bei den Arbeitsverträgen und Kündigungen durch Gesetz, Gewerkschaft u.ä. z.B. bei Mindest-Urlaubstage, Maximal-Arbeitsstundenzahl (am Tag oder pro Woche), Mindestlohn, Kündigungsfristen, u.ä.
– 6) Flexibilisierungen in vielen Bereichen und damit auch in Dienstleistungen und Produkten mit Einfluss auf Digitalisierung, Automatisierung, Arbeitsteilungen, Baukastensysteme, Fortschritt o.ä. so dass neue Geschäftsfelder für Arbeitgeber
– 7) vereinfachende Steuerregelungen, da weniger Gerechtigkeit nötig
– 8) Wegfall diverser sozialer Einzelsicherungen und dessen entsprechendem bürokratischen Aufwand
– 9) in einigen Branchen niedrigere Löhne
– 10) bekommen ebenfalls das Bedingungslose Grundeinkommen (sofern natürliche Person und keine juristische Person/Unternehmen) so dass geringerer Druck auf Gewinnerzielungsabsicht besteht

-> Nachteile für Arbeitgeber:
– 11) sich um Arbeitnehmer bemühen; mehr Wettbewerb um Arbeitnehmer zwischen den Arbeitgebern um diese einerseits zu bekommen und andererseits auch an sich zu binden und zu halten
– 12) mehr Organisations-/Verwaltungsaufwand durch mehr verschiedene individuelle Arbeitsverträge
– 13) höhere Einarbeitungszeit/Anlernzeit von Arbeitnehmern in Relation zur kürzeren durchschnittlichen Verweildauer der Arbeitnehmer in Unternehmen aufgrund höherer Fluktuation
– 14) höherer KnowHow-/Wissens-Verlust von Arbeitnehmern aufgrund höherer Fluktuation
– 15) Mangel an Fachkräften
– 16) in einigen Branchen höhere Löhne

-> Vorteile für Arbeitnehmer:
– 17) soziale Absicherung; keine zwingende Abhängigkeit und Ausnutzen dieser durch den Arbeitgeber
– 18) motivierter bei der Arbeit durch einen eigenen Grund und Interesse für die Arbeit und kein ‚Muss‘ zum Überleben
– 19) Konzentration auf eine Sache/Arbeit (und nicht zwei oder mehrere Jobs/Arbeit gleichzeitig nötig um den Lebensunterhalt zu verdienen)
– 20) (auf Grund motiviertere Arbeitnehmer, die einen Grund für die Arbeit haben) mehr sozialere Arbeit und mehr Miteinander bzw. Gemeinschaft bei der Arbeit durch weniger Neid auf andere Arbeitnehmer und weniger Mobbing o.ä.
– 21) soziales Arbeitsklima besser
– 22) mehr Angebot=Nachfrage z.B. bei Gehälter aushandeln
– 23) mehr Verhandlungsfreiheit- und -macht
– 24) bessere Arbeitsplätze und -angebote da der Arbeitgeber mehr um die Arbeitnehmer wirbt um diese einerseits zu bekommen und andererseits auch an sich zu binden und zu halten (eventuell z.B. Arbeitsplätze für Linkshänder, Kindertagesstätten anbietet, Kantinen und Raucherlounges einrichtet, Freizeit-/Pausen-Angebote, etc.)
– 25) Arbeitnehmer muss nicht mehr lange Arbeitswege/Fahrtdauer in Kauf nehmen
– 26) mehr Freiheiten durch flexiblere Arbeitsmodelle so dass an seine Lebensgewohnheiten/-bedürfnisse anpassbar z.B. in Gesamtstundenzahl (1-70 h/Woche oder mehr), Tagesanzahl (1-7 Tage/Woche), Bezahlform (z.B. nur reine Arbeitszeit ohne Krankheits-/Urlaubstage/Wochenenden/Feiertage oder Ganzjährig inklusive Diesem), Kündigungsmodalitäten (Fristen, Gründe)
– 27) biografische Freiheit z.B. „Sabaticals“, Familienarbeit etc.; nicht mehr für den „Lebenslauf“ arbeiten müssen so dass Lücken im Lebenslauf nicht von Nachteil sind
– 28) verschiedene Berufe in Ruhe ausprobieren und wechseln können
– 29) vereinfachende Steuerregelungen, da weniger Gerechtigkeit nötig
– 30) Gehalt muss nicht mehr ‚zum Überleben‘ für die Lebensgrundbedürfnisse verwendet werden, da durch das Bedingungslose Grundeinkommen bereits gedeckt
– 31) geringere Angst vor Fortschritt bei Digitalisierung, Automatisierung, Industrie 4.0, u.ä.
– 32) in einigen Branchen höhere Löhne
– 33) mehr Gewinnbeteiligung (volkswirtschaftlich gesehen)

-> Nachteile für Arbeitnehmer:
– 34) sehr viel mehr Eigenverantwortung, sein an seine Lebensgewohnheiten/-bedürfnisse passendes Arbeitsmodell zu erkennen und umzusetzen
– 35) übermotivierte Arbeitnehmer, die mehr arbeiten als sie können (Arbeitssucht/Workaholic)
– 36) in einigen Branchen niedrigere Löhne

-> ohne Kategorie/neutral:
– 37) die durchschnittliche Verweildauer der Arbeitnehmer in Unternehmen kürzer (aufgrund höherer Fluktuation)
– 38) Sphären ‚(Erwerbs)Arbeit‘ und ‚Freizeit‘ würden je nach persönlichem Arbeitsgrund mehr miteinander verschwimmen und nicht mehr eindeutig abgrenzbar voneinander sein
– 39) mehr Flexibilität bei Neugründungen von Kleinunternehmer (Wechsel von einer Arbeitnehmer-Existenz zu einer Arbeitgeber-Existenz)

Wer weitere potentielle Vorteile und Nachteile dazu beitragen möchte, ist dazu eingeladen, diese über die Kommentarfunktion auf der Webseite www.grundeinkommen-berlin.de und/oder Facebookseite www.facebook.com/Initiative-Grundeinkommen-Berlin-451384891911396/ der Initiative Grundeinkommen Berlin zu ergänzen.

Der Hintergrund für dieses Gesprächsthema ist, dass das Bedingungslose Grundeinkommen grundlegende Veränderungen im Gesellschaftssystem und insbesondere auch im Wirtschafts- und Arbeitssystem beim ‚Arbeitgeber‘ und ‚Arbeitnehmer‘ hervorruft, so dass man sich mit all seinen dadurch hervorgerufenen Chancen und Risiken konkret auseinandersetzen sollte, sowie damit die Unternehmer und arbeitende Bevölkerung davon überzeugen zu können, indem man diese nicht nur über Vorteile sondern auch die damit verbundenen Nachteile offen aufklärt.

Da der Unternehmer letztlich auch nur ein Mensch ist und Unternehmen sich ihrer Umgebung entsprechend anpassen, dürften die Nachteile für Arbeitgeber weniger schwer wiegen als der nicht zu unterschätzende Nachteil für Arbeitnehmer, die mit der viel größeren Freiheit verbundenen sehr viel stärkeren Eigenverantwortung, sein an seine Lebensgewohnheiten/-bedürfnisse passendes Arbeitsmodell zu erkennen und umzusetzen. Allerdings ist dafür auch u.a. die Familie, Gesellschaft und Gemeinschaft bzw. Politik dar, sich gegebenenfalls wenn nötig und gewünscht sich gegenseitig zu helfen und unterstützen und nicht allein zu lassen und den Umgang mit diesem Mehr an Freiheit zu erlernen. Das Bedingungslose Grundeinkommen schafft nicht die Gesellschaft, Staat und Politik ab, sondern gibt dieser nur eine andere Ausgangsbasis.

Initiative Grundeinkommen Berlin


„Bedingungslose Grundeinkommen“ im Sinne der Definition des Netzwerk Grundeinkommen www.grundeinkommen.de/die-idee mit den 4 Kriterien:
„Ein Grundeinkommen ist ein Einkommen, das eine politische Gemeinschaft bedingungslos jedem ihrer Mitglieder gewährt. Es soll
– die Existenz sichern und gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen,
– einen individuellen Rechtsanspruch darstellen sowie
– ohne Bedürftigkeitsprüfung und
– ohne Zwang zu Arbeit oder anderen Gegenleistungen garantiert werden.“