Erinnerung offenes Treffen Mo 18.12. um 19-22 Uhr Initiative Grundeinkommen Berlin & BGE-Partei

Erinnerung an das offene Treffen der Initiative Grundeinkommen Berlin im Rahmen des offenen Treffens der Partei Bündnis Grundeinkommen (BGE) Landesverband Berlin am Montag 18.12.2017 um 19-22 Uhr, Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin, Seminarraum 6 in 1. Etage (im Verlagsgebäude Neues Deutschland), Bus240/347-Haltestelle „Franz-Mehring-Platz“ oder 7min Laufen von S/RE/Bus-Station „Ostbahnhof“ bzw. U5-Station „Weberwiese“:

– 19-20 Uhr Offenes Treffen BGE-Partei Landesverband Berlin: Status Partei Bündnis Grundeinkommen, Möglichkeit zum Kennenlernen, Vernetzen und Engagieren.
Zusätzlich: Geburtstag! Der Landesverband Berlin wird 1 Jahr alt 🙂

– 20-22 Uhr Offenes Treffen Initiative Grundeinkommen Berlin: offener Austausch zum Thema Bedingungsloses Grundeinkommen.
Mit dem Thema:
Ab 20:30 Uhr Diskussion „Das Bedingungslose Grundeinkommen (BGE) schrittweise (z.B. der Höhe nach 100 EUR, 200 EUR, …) oder teilweise (z.B. bestimmte Gruppen Rentner, Kinder, Studenten, Alleinerziehende, …) einführen statt ab einem bestimmten Tag sofort für Alle?“

Zur Vorbereitung des Diskussions-Thema empfehlen sich die Blog-Beiträge von:
– Robert Ulmer der 3. Punkt www.robertulmer.wordpress.com/2012/03/26/reale-freiheit-fur-alle-oder-die-grose-sozialstaatsvereinfachung-oder-beides/
und
– Ingmar Kumpmann www.grundeinkommen.de/22/07/2011/zwischenschritte-zum-grundeinkommen-zwischenschritte-zur-bedingungslosigkeit.html

Außerdem wurde heute auf der Webseite des Netzwerk Grundeinkommens www.grundeinkommen.de/die-idee/finanzierungsmodelle/ eine aktualisierte Übersicht über ausgewählte Modelle des Grundeinkommens freigeschaltet. Die Übersicht beinhaltet auch Konzepte eines partiellen Grundeinkommens und von Grund-/Mindestsicherungssystemen.
( www.grundeinkommen.de/wp-content/uploads/2017/12/17-10-%C3%9Cbersicht-Modelle.pdf )

(Siehe Facebook-Veranstaltung www.facebook.com/events/1423848171029770/ )

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Diskussion auch in unseren (Ini-BGE Berlin) Gruppen Googlegroup-Mailingliste und Facebook-Gruppe möglich

Um die bei unseren offenen Treffen besprochenen Themen zu vertiefen und untereinander besprechen/diskutieren zu können sowie diverse andere Fragen zum Thema Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) (gemäß den 4 Kriterien des Netzwerk Grundeinkommen www.grundeinkommen.de/die-idee/ ) und Aktivitäten der Initiative Grundeinkommen Berlin zu klären gibt es bei der Initiative Grundeinkommen Berlin 2 Möglichkeiten:

a) Googlegroup-Mailingliste http://groups.google.com/group/ini-bge/ welche nur für deren Mitglieder einsehbar ist nachdem man sich da mit seiner Mailadresse (Name nicht nötig, Vorname zum Anreden wäre aber schön) angemeldet hat. Man kann in dieser Googlegroup online eingeloggt posten oder man schreibt an eine bestimmte Mailadresse (die einem bei der Anmeldung mitgeteilt wird). Analog kann man die anderen Beiträge online eingeloggt lesen oder bekommt deren Beiträge als Mail (was man auch ausstellen oder auf Zusammenfassungen reduzieren kann falls einem die Anzahl der Mails zuviel werden).

b) Facebook-Gruppe www.facebook.com/groups/InitiativeGrundeinkommenBerlin/ welche öffentlich einsehbar ist. Diese seit 2010 bestehende Facebook-Gruppe wurde in unsere seit Juli 2017 neue Facebook-Seite  www.facebook.com/InitiativeGrundeinkommenBerlin/ integriert.

Egal für welche Variante ihr euch entscheidet, beide Gruppen basieren darauf, dass ihr euch aktiv daran beteiligt durch das Teilen BGE-themenrelevanter interessanter Beiträge oder durch konstruktives Diskutieren&Austauschen. Nicht Sinn der Gruppen ist es, sich lediglich mit Informationen z.B. BGE-Veranstaltungsterminen versorgen zu lassen. Dafür dienen die Webseite www.grundeinkommen-berlin.de (bzw. als RSS-Feed www.grundeinkommenberlin.wordpress.com/feed/ ) und die Facebook-Seite www.facebook.com/InitiativeGrundeinkommenBerlin/ (wobei diese Informationen auch über die obige Googlegroup-Mailingliste verteilt werden).

Themenfremde Beiträge die weder direkt noch indirekt mit dem Thema Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) zu tun haben, werden in der Regel kommentarlos ohne Nachzufragen entfernt. Sollte der Zusammenhang nicht ersichtlich sein stellt diesen bitte kurz stichpunktartig her oder verseht euren Beitrag mit dem „#BGE“ so dass ihr vor dem Löschen zumindest gefragt werdet.

Viel Spaß beim Mitteilen, Zuhören, Nachdenken, Verstehen und Erwidern.

P.S.: Es wäre sehr schön, wenn für aufgestellte Behauptungen ggf. auch Nachweise verlinkt werden (wenn es welche gibt). Für das Verlinken ist selbstverständlich derjenige der verlinkt hat verantwortlich.

Für unser offenes Treffen Mo 18.12.2017 Diskussionsthema ‚BGE schrittweise oder teilweise einführen?‘

Der Kurzvortrag vom Mo 27.11.2017 „Grundeinkommen: Die Idee ist da. Wie geht es weiter? Vom archimedischen Punkt zur Einführung neuer Initiativen“ von Ralph Boes (Vorstandsmitglied der Bürgerinitiative bedingungsloses Grundeinkommen e.V. (BbG) www.buergerinitiative-grundeinkommen.de und Verein zur Erneuerung der Bundesrepublik an ihren eigenen Idealen e.V. http://artikel20gg.de ) zur Einführung des Bedingungslosen Grundeinkommens über die Einführung von bundesweiten Volksabstimmungen durch eine neue Verfassung in Form des heutigen Grundgesetzes nur zuzüglich bundesweite Volksabstimmungen war sehr interessant und wurde von ca. 25 Teilnehmenden begeistert aufgenommen.

Des Weiteren haben wir von den 4 potentiellen Diskussionsthemen:
– 1) „Das Bedingungslose Grundeinkommen (BGE) unmittelbar auch für ein Kind oder nur im Rahmen der BGE-Wertermittlung eines Erwachsenen?“
– 2) „In einer Gesellschaft mit einem Bedingungslosen Grundeinkommen (BGE) ein gesellschaftliches Arbeitsjahr vor der Volljährigkeit?“
– 3) „Das Bedingungslose Grundeinkommen (BGE) vor der Einführung erst testen z.B. lokal begrenzt (Gemeinde, Stadt, kleines Land), zeitlich begrenzt (1 Jahr Mein Grundeinkommen e.V., 5 Jahre), nach Jahrgang, nach Anfangsbuchstaben des Nachnamens, nach Zufall, etc.?“
– 4) „Das Bedingungslose Grundeinkommen (BGE) schrittweise (z.B. der Höhe nach 100 EUR, 200 EUR, …) oder teilweise (z.B. bestimmte Gruppen Rentner, Kinder, Studenten, Alleinerziehende, …) einführen statt ab einem bestimmten Tag sofort für Alle?“
uns für das Diskussionsthema Nr. 4 für unser nächstes offene Treffen am Mo 18.12.2017 entschieden (ab ca. 20:30 Uhr Diskussion; von 19-20 Uhr BGE-Partei Landesverband Berlin, 20-20:30 Ini-BGE Berlin allgemeine Infos und Terminansagen sowie Pause).

Siehe auch www.facebook.com/events/1423848171029770/

Erinnerung offenes Treffen Mo 27.11. um 19-22 Uhr Initiative Grundeinkommen Berlin & BGE-Partei

Erinnerung an das offene Treffen der Initiative Grundeinkommen Berlin im Rahmen des offenen Treffens der Partei Bündnis Grundeinkommen (BGE) Landesverband Berlin am Montag 27.11.2017 um 19-22 Uhr, Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin, Seminarraum 6 in 1. Etage (im Verlagsgebäude Neues Deutschland), Bus240/347-Haltestelle „Franz-Mehring-Platz“ oder 7min Laufen von S/RE/Bus-Station „Ostbahnhof“ bzw. U5-Station „Weberwiese“:

– 19-20 Uhr Offenes Treffen BGE-Partei Landesverband Berlin: Status Partei Bündnis Grundeinkommen, Möglichkeit zum Kennenlernen, Vernetzen und Engagieren.
Zusätzlich mit dem Finale vom Ideenwettbewerb.

– 20-22 Uhr Offenes Treffen Initiative Grundeinkommen Berlin: offener Austausch zum Thema Bedingungsloses Grundeinkommen.
Mit dem Thema:
Ab 20:30 Uhr Kurzvortrag & Gespräch „Grundeinkommen: Die Idee ist da. Wie geht es weiter? Vom archimedischen Punkt zur Einführung neuer Initiativen“ mit Ralph Boes, Vorstandsmitglied der Bürgerinitiative bedingungsloses Grundeinkommen e.V. (BbG) www.buergerinitiative-grundeinkommen.de und Verein zur Erneuerung der Bundesrepublik an ihren eigenen Idealen e.V. http://artikel20gg.de

Siehe auch www.facebook.com/events/1423848171029770/

abgesagt: Mi 29.11.2017 um 19-21:30 Uhr, Präsentation & Gespräch (in Englisch) „SMart cooperative: on the future of work in arts & culture“ in Berlin

Veranstaltung abgesagt/verschoben: „Rescheduling for January“ www.facebook.com/events/1658173950900857/permalink/1658463144205271/

Mi 29.11.2017 um 19-21:30 Uhr, Präsentation & Gespräch (in Englisch) „SMart cooperative: on the future of work in arts & culture“ von Cafe Grundeinkommen mit Magdalena Ziomek-Frackowiak von der Initiative SMart, im ThoughtWorks Werkstatt Berlin, Mülhauserstr. 6, Hofgebäude 1. OG, 10405 Berlin.
Die Veranstaltung findet in Englisch statt, jedoch mit einer Übersetzungsecke.
SMart (Société Mutuelle pour artistes, Brüssel/Berlin) ist eine Kooperative, die sich vor allem, aber nicht nur an Kunst- und Kulturschaffende richtet. Es soll das Modell von SMart vorgestellt und dabei folgende Fragen angesprochen werden:
Wie könnte die Zukunft der Arbeit aussehen, insbesondere im Kunst- und Kulturbereich – Wettbewerb oder Kooperation?
Kann das Zusammenarbeiten in Kooperativen ein Modell sein, um den Prekaritäten, Instabilitäten und Unsicherheiten des derzeitigen Systems zu begegnen?
Welche Werte haben Kooperativen und die Idee eines bedingungslosen, universalen Grundeinkommens gemeinsam? Wie könnten sie sich gegenseitig beeinflussen?

www.meetup.com/de-DE/Berlin-Basic-Income-Bedingungsloses-Grundeinkommen/events/245161015/ bzw. www.facebook.com/events/1658173950900857/

Fr 24.11.2017 um 20/21-23:45 Uhr, Buchpräsentation/-lesung & Publikumsdiskussion „Bedingungsloses Grundeinkommen und Digitaler Kapitalismus“ in Berlin

Fr 24.11.2017 um 20/21-23:45 Uhr, Buchpräsentation/-lesung & Publikumsdiskussion „Bedingungsloses Grundeinkommen und Digitaler Kapitalismus“ von Das Filter mit Adrienne Goehler, Timo Daum und „Mein Grundeinkommen“, im ://about blank, Markgrafendamm 24c, 10245 Berlin.
Eintritt 5 EUR.
Einlass ab 20 Uhr, Buchpräsentation um 21 Uhr. Nach der Veranstaltung findet die Party „Love Techno, Hate Germany“ statt.

Timo Daum, Autor der Reihe „Understanding Digital Capitalism“, liest aus seinem soeben erschienenen Buch „Das Kapital sind wir. Zur Kritik der digitalen Ökonomie“.
Meera Zaremba von Mein Grundeinkommen e.V. stellt das Grundeinkommen-durch-Crowdfunding-Projekt vor.
Im Anschluss Diskussion mit Publikum und Adrienne Goehler, der ehemaligen Präsidentin der Hochschule für Bildende Künste Hamburg und Ex-Wissenschafts-, Forschungs- und Kultursenatorin des Landes Berlin darüber, ob das bedingungslose Grundeinkommen zur lifeline für die Solo-Kapitalisten des digitalen Kapitalismus wird oder zur Radikalisierung eines Gig-Kapitalismus beiträgt.
Moderator ist Ji-Hun Kim, Das Filter.

www.dasfilter.com/gesellschaft/understanding-digital-capitalism-live-bedingungsloses-grundeinkommen-und-digitaler-kapitalismus-mit-adrienne-goehler-timo-daum-und-mein-grundeinkommen-im-about-blank-berlin
www.aboutblank.li
www.facebook.com/events/142701676368821/
www.facebook.com/events/674765482727164/

60 Gründe zu arbeiten in einer BGE-Gesellschaft als Zusammenfassung des Gesprächsthemas vom Treffen der Initiative Grundeinkommen Berlin am Mo, 30.10.2017

Im Rahmen der regelmäßigen offenen Treffen der Initiative Grundeinkommen Berlin wurde sich am Montag, 30.10.2017, in Berlin dem Gesprächsthema:
„Was könnten in einem Gesellschaftssystem mit einem Bedingungslosen Grundeinkommen für den einzelnen Menschen Gründe zu arbeiten sein?“
in Form eines Brainstormings gewidmet.

Dabei wurden folgende potentielle Gründe zusammengetragen, welche grob in ‚innere Gründe‘ und ‚äußere Gründe/Ursachen‘ eingeteilt werden können:

-> Innere Gründe:
– 1) Lebenssinn, Selbstverwirklichung, Interesse
– 2) Schaffensdrang
– 3) Kreativität
– 4) Selbstbestimmung
– 5) Selbstbestätigung, Erfolgserlebnisse, um die eigenen Fähigkeiten und Talente unter Beweis zu stellen
– 6) Selbstdarstellung
– 7) gesellschaftliche persönliche Anerkennung und Wertschätzung
– 8) Kinder(erziehung)
– 9) Versorgungslücken schließen
– 10) Bedürfnisse anderer Menschen befriedigen, Glück auch von Anderen produzieren
– 11) Gemeinschaft, etwas gemeinsam machen
– 12) Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, soziale Kontakte knüpfen, Lebenspartner finden, Networking
– 13) Wettbewerbe wie z.B. Olympiaden um sich mit anderen zu messen, Ehrgeiz
– 14) gemeinsam etwas machen, was man alleine nicht hinbekommt (Arbeitsteilung)
– 15) so arbeiten, dass sie immer weniger Mühe macht, Fortschritt, Rationalisierung, Arbeit abschaffen
– 16) Klarheit gewinnen über ein Arbeitsethos das problematisch und gefährlich ist
– 17) Wissensdrang, Weiterbildung
– 18) Wissensvermittlung in alle Richtungen
– 19) (Grundlagen)Forschung
– 20) Lebensverlängerung, medizinischer Fortschritt
– 21) den Tod entmachten, Katastrophen abwenden, die Welt retten
– 22) um Not abzuwenden
– 23) Flow, Tätigkeitslust, meditativ in das Tun versunken sein, Kontemplation
– 24) Vertikalspannung aufbauen
– 25) Missionierungseifer
– 26) aus Lust, Leidenschaft
– 27) aus Freude
– 28) aus Spaß
– 29) aus Neugierde
– 30) um verschiedenes auszuprobieren
– 31) zur Abwechslung
– 32) aus Langeweile
– 33) Orientierung, Plan im Leben, Struktur die die Lebenskräfte stärkt, Tagesstruktur
– 34) zur Ablenkung
– 35) aus gesundheitlichen medizinischen Gründen
– 36) (Arbeits-)Sucht, Workaholic
– 37) Masochismus
– 38) um andere befehligen zu können, in gewissen Rahmen Macht ausüben zu können z.B. in leitenden Positionen
– 39) Notwendigkeit bzw. Einsicht in die Notwendigkeit (als innere Notwendigkeit ungleich äußerer Zwang)
– 40) Geld verdienen, Bezahlung
– 41) Finanzierung von Projekten
– 42) zur Befriedigung verschiedener Süchte (z.B. Alkohol, Nikotin, Drogen, Spielsucht, Kaufsucht, Sammelsucht, etc.)
– 43) um sich Luxus leisten zu können, zur Traumverwirklichung
– 44) um Verschwenderisch leben zu können
– 45) Prestige
– 46) Neid
– 47) Mißtrauen
– 48) leicht einen Schuldigen für negative Zustände finden
– 49) sich anderen unangenehmen Aufgaben entziehen
– 50) um etwas Verbotenes zu machen (Reiz des Verbotenen) bei den Arbeitsbereichen die gesetzlich verboten sind

-> Äußere Gründe/Ursachen:
– 51) vom Arzt verschrieben
– 52) aufgrund Umweltkatastrophen
– 53) soziale Verantwortung
– 54) den Rechtfertigungsdruck arbeiten zu sollen reduzieren
– 55) man wird vom Beziehungspartner, Familie oder Freunde genötigt (‚Gruppenzwang’)
– 56) Gruppierungen und Gemeinschaften, wie Religionen, Sekten, Vereine, etc. denen man freiwillig beitreten kann und die dies in ihren eigenen vielfältigen Zielen, Wertvorstellungen und Weltanschauungen als ein Bestandteil auch die Pflicht zu arbeiten ansehen (was nur für deren ‚Mitglieder‘ gelten würde).
– 57) als gesellschaftliche Erziehungsmaßnahme (als Fortsetzung/im Rahmen des Schulunterrichts) im letzten Jahr vor der Volljährigkeit z.B. 1 Pflicht-Arbeitsjahr;
oder als Übergangsphase von Kind zu Erwachsenen im 1. Jahr des Erwachsenenseins eine Kombination von 1 Pflicht-Arbeitsjahr mit Bedingungslosen Grundeinkommen zum sich Einleben;
oder ähnliches
– 58) als Strafe, Buße, Auflagen für kriminelle Taten, Gesetzesverstöße u.ä.
– 59) um sich Kind(er) leisten zu können, da/wenn ein Elternteil im Rahmen seines eigenen Bedingungslosen Grundeinkommen nur soviel bekommt, dass dieses Elternteil sich ein Kind leisten kann, aber ab dem 2. Kind dann für dieses Kind arbeiten müsste (wobei diese Überlegung variierbar wäre ob z.B. schon beim 1. oder erst ab dem 2. oder 3., etc. Kind, sich das Elternteil/die Eltern selber um die Finanzierung bis zur Volljährigkeit kümmern müssten)
– 60) [abstrakter Gedanke] wenn in einer Zukunftsversion sehr menschlich entwickelte Roboter oder Tiere (z.B. Menschenaffen) zwar juristisch als ‚Mensch‘ mittlerweile deklariert/behandelt werden aber gleichzeitig dennoch als Art ‚Menschen zweiter Klasse‘ weiterhin zur Arbeit (z.B. vom Eigentümer der Roboter, Tiere) gezwungen werden können so dass diese Art Menschen arbeiten muss

Wer weitere potentielle Arbeits-Gründe dazu beitragen möchte, ist dazu eingeladen, diese über die Kommentarfunktion bzgl. diesen Beitrags auf der Webseite www.grundeinkommen-berlin.de und/oder Facebookseite www.facebook.com/Initiative-Grundeinkommen-Berlin-451384891911396/ der Initiative Grundeinkommen Berlin zu ergänzen.

Der Hintergrund für dieses Gesprächsthema ist, dass mit eine der häufigsten Fragen zum Thema ‚Bedingungsloses Grundeinkommen‘ die Frage ist: „Was ist, wenn niemand mehr arbeiten würde?“ und man somit eine umfassende Liste und Antwort parat hat, angefangen von sehr idealistischen Gründen wie ‚Sinn im Leben‘ bis zu sehr praktisch orientierten Gründen als ‚Bestrafung für Gesetzesverstöße‘ (sei es Straftaten oder auch einfache Ordnungswidrigkeiten so dass man dann vielleicht statt 70 EUR für 25 km/h zu schnelles außerorts Autofahren oder 60 EUR für in öffentlichen Verkehrsmitteln Schwarzfahren zu zahlen dann 7 h arbeiten muss). Ob und inwiefern bzw. in welchen Dimensionen die Gründe dann zutreffen würden oder in den verschiedenen Grundeinkommensmodellen eingearbeitet werden oder auch nicht (insbesondere was die Frage bzgl. Kinder angeht) oder moralisch/ethisch ‚gut‘ sind war nicht das Thema, sondern erstmal möglichst viele potentielle Gründe zusammenzutragen.

Als Fazit bleibt also: bei der großen Anzahl an Menschen und der Vielzahl an Arbeitsgründen sowie dem langen Menschenleben von über 70 Jahren ist es unmöglich, dass in einem Gesellschaftssystem mit einem Bedingungslosen Grundeinkommen alle Menschen ihr Leben lang nicht arbeiten werden.
(Ob die Arbeitsmenge, die gearbeitet wird, dann ausreichend ist und wie man das Gesellschaftssystem dann ggf. so justieren/anpassen kann damit es ausreichend wird – ohne gegen den Grundsatz des Bedingungslosen Grundeinkommens zu verstoßen – sind dann andere und weiterführende Fragen.)

Initiative Grundeinkommen Berlin

 


‚Bedingungslose Grundeinkommen‘ im Sinne der Definition des Netzwerk Grundeinkommen www.grundeinkommen.de/die-idee mit den 4 Kriterien:
„Ein Grundeinkommen ist ein Einkommen, das eine politische Gemeinschaft bedingungslos jedem ihrer Mitglieder gewährt. Es soll
– die Existenz sichern und gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen,
– einen individuellen Rechtsanspruch darstellen sowie
– ohne Bedürftigkeitsprüfung und
– ohne Zwang zu Arbeit oder anderen Gegenleistungen garantiert werden.“